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Die Coaches von "The Voice of Germany" müssen sich einer Sache bewusst sein, bevor sie auf dem roten Stuhl Platz nehmen: Der Kampf um die Talente ist kein Zuckerschlecken, sondern erfordert schnelles Denken, das Gespür für die richtigen Worte und die Fähigkeit, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Diese Fähigkeit scheint Mark Forster in den fünften Blind Auditions allerdings verloren zu haben. 

Die erste Klatsche: Mark ist nicht Country genug

Es fängt schon bei Douglas Adkins an. Als der US-Amerikaner auf der Bühne "Achy Breaky Heart" von Billy Ray Cyrus performt, weiß auch Mark: Den Sänger will er in seinem Team. Allerdings hat er dabei die Rechnung ohne die anderen Coaches gemacht.

Samu und Rea drehen sich ebenfalls um – zu Marks Leidwesen. Mark versucht zwar, den Sänger für sein Team zu begeistern, doch da er in Marks Musik nicht genug Country sieht, geht er zu Samu und Rea.

Das AllStar-Talent gibt ihm einen Korb

Auch beim nächsten Talent versucht Mark sein Glück. AllStar Dimi Rompos, die mittlerweile schon zum dritten Mal bei "The Voice" auf der Bühne steht, sieht er als Bereicherung für sein Team. Doch auch sie kann er nicht als Team-Mitglied verbuchen – denn sie geht zu Stefanie und Yvonne.

Schon nach ihrem Auftritt wird die emotionale Verbindung zwischen dem Talent und der Silbermond-Sängerin deutlich. Dimi hatte es in Team Stefanie damals bis ins Achtelfinale geschafft und schwärmt heute noch von ihrem ehemaligen Coach.

Da bleibt Mark nicht mehr viel übrig, außer enttäuscht den Kopf zu schütteln. Yvonne hat Mitleid mit ihrem Kollegen: "Sollen wir dir Schokolade bestellen?", bietet sie an und kassiert von dem traurigen Mark nur ein knappes "Ja".

Die Coaches sticheln was das Zeug hält

Marks Tief entgeht auch seinen schadenfrohen Rivalen nicht. "Wie viele Leute hat Mark eigentlich heute in sein Team bekommen?", wendet sich Nico Santos an das Publikum, nachdem er selbst ein Talent für sein Team gewinnen konnte.

Mark wischt sich ein paar Tränchen weg. "Bis jetzt haben sich die Talente noch nicht dazu entscheiden können, sich auch meinem Team anzuschließen. Ich bin euch dahingehend dankbar, dass ihr auch das Publikum darauf hinweist, dass es bei mir bisher noch nicht so gut gelaufen ist", entgegnet er, wobei ihm die Stimme versagt. "Auch wenn ich euch eine gewisse Gehässigkeit nicht absprechen kann."

Im Clip: Mark hätte so gern ein Talent in seinem Team

Rea Garvey teilt aus

Doch Mark gibt sich auch großmütig: "Es ist ja auch das Spiel hier und wie gesagt, ich würd' mich halt auch mal freuen, aber ansonsten freu' ich mich für euch, weil ich euch auch sehr gerne habe."

Rea Garvey kann es nicht lassen, zu einem verbalen Kinnhaken auszuholen. "Aber du bist das geworden, was jeder erwartet hat: Eine Null", spottet er und Mark quittiert die Provokation mit einem knappen: "Alles gut."

Eine neue Taktik

Aber Mark wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch einen Trick in der Hinterhand hätte. Er versucht es beim nächsten Talent, Erwin Holm, mit einer neuen Taktik, wie er verkündet: Er buzzert erst spät, damit die anderen Coaches ihm das nicht nachmachen und ihm das Talent abspenstig machen können.

Bei Erwin Holm wartete Mark bis zur letzten Sekunde – und kann sich endlich über einen Neuzugang für sein Team freuen. Das allerdings nur kurzfristig, denn Rea schreitet ein. Ihm zufolge hätten sich die Coaches nur deswegen nicht für Erwin gebuzzert, da sie sich kollegial gegenüber Mark verhalten hätten. So sei auch in Marks Team einmal ein gutes Talent gekommen.

Mark ist von diesen Worten alles andere als amüsiert. "Eure Arroganz kotzt mich an. Selbst wenn ich gerade gewinne, seid ihr arrogant und kacke zu mir", schimpft er. Und auch die nächste Enttäuschung lässt nicht lange auf sich warten …

Ein Trauerspiel mit Mütze

Weder Reginald Holden Jennings noch Claudia Pahl entscheiden sich für Mark als Coach. Bei dem Mützenträger steigt nicht nur die Enttäuschung, sondern auch das Entsetzen, das ihm bei jeder Niederlage den Mund offen stehen lässt.

Rea kann nicht anders, als weiter zu sticheln: "Mark hat extrem viele Plätze frei, weil keine Sau in sein Team wollte", triezt er. "Unsere Aufgabe ist, dass Mark nicht sein Team voll kriegt." Wird dieser perfide Plan am Ende aufgehen? Zwei Talente gibt es in dieser Folge immerhin noch.

Die Laune ist im Keller

Beim letzten Talent der Folge, Manuel Süß, versucht Mark erneut sein Glück. Hier muss er noch einmal alles geben, denn alle Coaches hätten den Sänger gerne in ihrem Team.

Als Mark jedoch merkt, dass es auch diesmal eng werden könnte, sinkt seine Laune. Denn Stefanie und Manuel kommen beide aus Sachsen. Stefanie entgeht Marks Gefühlslage nicht. "Mark ist jetzt schon traurig, weil er denkt, er hat keine Chance", erklärt sie – und behält recht, denn die gemeinsame Verbindung zieht Manuel ins Team Stefanie und Yvonne. Mark geht leer aus, erneut.

Ein Moment nur für Mark

Ein trauernder Mann muss auch mal allein sein dürfen. So sehen es zumindest die anderen Coaches. Alle stehen von ihren Stühlen auf und verlassen das Studio, damit Mark Forster kurz einfach nur für sich sein und seine Enttäuschung bewältigen kann.

Diesen einsamen Moment nutzt der Sänger auch, um dem Publikum eine besondere Show darzubieten. Im gedimmten Licht sitzt er im dunklen Studio und singt eine Ballade des Scheiterns.

Ob Marks Durststrecke in der nächsten Folge ein Ende hat, siehst du schon am Sonntag, 25. Oktober um 20:15 in SAT.1.

"The Voice of Germany" 2020 auf ProSieben, in SAT.1 und auf Joyn. 

  • Jeden Donnerstag auf ProSieben. 
  • Sonntags immer in SAT.1.
  • Alle Folgen starten um 20:15 Uhr und sind auch online über Joyn abrufbar.
  • Hast du eine Folge verpasst, kannst du sie auf TheVoice.de oder auf Joyn nachträglich anschauen.
  • Auf TheVoice.de findest du zudem Videos zu allen Auftritten, alle Clips zu "The Voice: Comeback Stage by SEAT", lustige Coach-Momente, Interviews mit den Coaches sowie Infos zu ihnen und den Talenten.

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